Binance verbietet Market Maker und beschlagnahmt Gelder nach Ermittlungen wegen Fehlverhaltens

Binance hat einen Market Maker von seiner Plattform entfernt und seine Gelder beschlagnahmt, nachdem eine Untersuchung das Fehlverhalten des Unternehmens aufgedeckt hatte.
Die Börse nannte zwar nicht den Namen des Market Makers, bestätigte aber, dass das Unternehmen Liquidität für das dezentrale Sicherheitsprotokoll GoPlus Security (GPS) und das KI-gesteuerte Verbraucherprojekt MyShell (SHELL) bereitgestellt hatte.
Die Maßnahmen der Börse zielten darauf ab, Nutzer zu entschädigen, die von den Handlungen des Market Makers betroffen waren. Binance unternahm diese Schritte, nachdem der native Token von GoPlus Security, GPS, innerhalb einer Woche nach seiner Notierung auf Binance um mehr als 71% an Wert verlor.
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Als Reaktion auf den erheblichen Preisrückgang hat GoPlus Security schnell auf Gerüchte reagiert, die besagen, dass ein Insider Informationen über die Binance-Notierung weitergegeben hat. Das Projekt stellte klar, dass sein Team keine vorherige Kenntnis von der Börsennotierung am 4. März hatte und dass die Ankündigung für sie überraschend kam. GoPlus betonte, dass es bei der Bewältigung der Situation voll und ganz mit Binance zusammengearbeitet hat.
In der Zwischenzeit bestätigte MyShell, dass es die Verbindung mit dem Market Maker abgebrochen und alle mit ihm verbundenen Binance-Konten gesperrt hat. Das Projekt gab Pläne bekannt, alle Vermögenswerte an neue Market Maker zu übertragen und versprach, den Erlös für den Rückkauf von SHELL-Token zu verwenden, wobei eine vollständige Transparenz mit Wallet-Adressen zur Überprüfung des Prozesses gewährleistet werden sollte. Das Unternehmen versprach auch, mit Binance zusammenzuarbeiten, um die öffentliche Sichtbarkeit während des Rückkaufs aufrechtzuerhalten.









