BlackRock rät zur Umschichtung von Bargeld in feste Erträge; Bitcoin ETF gewinnt an Dynamik

BlackRocks globaler Co-Leiter für ETF-Anleihen, Steve Laipply, riet in einem Interview mit Yahoo Finance, dass breitere Märkte von Bargeld zu festverzinslichen Quellen wechseln sollten.
Interessanterweise könnten die Äußerungen von Laipply auch auf ein wachsendes Interesse an festverzinslichen Kryptoanlagen hindeuten. Verzinsliche Kryptowährungskonten ermöglichen es den Inhabern, feste Zinsen auf ihre ungenutzten digitalen Vermögenswerte zu erhalten, ähnlich wie bei der Einzahlung von Geld auf ein Bankkonto, das Zinsen zahlt, mit dem einzigen Unterschied, dass dieser Service ausschließlich Kryptowährungseinlagen akzeptiert.
Laipply empfiehlt den Anlegern, von Bargeld auf Festverzinsliche umzusteigen und weist darauf hin, dass sich die Anleger aufgrund des jüngsten Straffungszyklus der Fed aus dieser Anlageklasse zurückgezogen haben. Er betont, dass es für Anleger unmöglich sein wird, Zinssenkungen zu planen“, was bedeutet, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine schrittweise Umschichtung in festverzinsliche Anlagen ist.
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hat jetzt einen Vorsprung von $2 Milliarden gegenüber Grayscale und könnte damit Grayscale als weltweit größten Bitcoin-Fonds überholen. Dies folgt auf eine 68-tägige Serie von Wertverlusten in Höhe von fast $16 Mrd. bei GBTC, wodurch das Vermögen des ETF auf $19.4 Mrd. sank.
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Nach 68 Tagen ununterbrochener Geldabschöpfung ist das Gesamtvermögen von IBIT auf etwa $17.3 Milliarden gestiegen. Unter allen von der SEC zugelassenen Bitcoin-ETFs hat sich BlackRock durchweg als der erfolgreichste erwiesen.
Mit insgesamt 239,252 BTC hat der BlackRock iShares Bitcoin ETF (IBIT) MicroStrategy, einen wichtigen Akteur auf dem Krypto-Investmentmarkt, schnell überholt. Dieser Schritt ist angesichts des kurzen Bestehens von IBIT und seiner Vorteile für die Kryptowährungsgemeinschaft von besonderer Bedeutung.
Die schnelle Übernahme von Bitcoin durch IBIT signalisiert einen dramatischen Wandel in der institutionellen Bitcoin-Investitionslandschaft, der die bisherige Dominanz von MicroStrategy in Frage stellt und das wachsende Interesse und Engagement institutioneller Anleger auf dem Bitcoin-Markt unterstreicht. Dieses Szenario deutet darauf hin, dass Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte zunehmend von Institutionen als legitime Finanzinstrumente akzeptiert werden.









