BRICS-Gefahr: Ex-JPMorgan-Manager warnt vor US-Lebensstandard und Weltgeltung

Jon Wolfenbarger, ein erfahrener Investor, warnt vor den möglichen Auswirkungen der BRICS auf den US-Dollar und das Wohlergehen der amerikanischen Bürger.
In einem kürzlich erschienenen Artikel für das Mises Institute betont Wolfenbarger, der zuvor als Investmentbanker bei JPMorgan und der Allianz tätig war, dass im Laufe der Geschichte alle Imperien untergegangen sind und die USA wahrscheinlich keine Ausnahme bilden werden.
Er vertritt die Ansicht, dass die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) aufgrund der jahrzehntelangen unvernünftigen Wirtschaftspolitik der amerikanischen Regierung nun die Fähigkeit besitzen, die Mitgliedstaaten der USA herauszufordern und potenziell zu übertreffen.
Wolfenbarger erklärt: „Falls die BRICS-Staaten erfolgreich sind und die USA ihre Strategie nicht verändern, d.h. einen stärkeren Dollar, geringere Ausgaben und Frieden anstelle von Krieg in den Vordergrund stellen, besteht die Möglichkeit, dass der Dollar allmählich seinen Status als ‚Reservewährung‘ verlieren könnte.“
Ein solches Szenario hätte negative Folgen für den amerikanischen Lebensstandard und würde den Einfluss der US-Regierung schwächen, ähnlich wie der Niedergang des britischen Königreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte hat gezeigt, dass alle Imperien irgendwann zerbrechen, und die Vereinigten Staaten werden wahrscheinlich keine Ausnahme bilden, insbesondere wenn es den BRICS-Staaten gelingt, eine erfolgreiche Alternativwährung zu etablieren, die dem Dollar Konkurrenz macht.
Der Investor, Gründer des Investment-Research-Dienstes Bull And Bear Profits, räumt ein, dass die BRICS-Staaten vor großen Herausforderungen stünden, wenn sie es ernsthaft mit der Dominanz des US-Dollars aufnehmen wollten.
LESEN SIE MEHR: Bitcoin trotzt allen Widerständen: Unaufhaltsame Dynamik inmitten der wirtschaftlichen Turbulenzen
Wolfenbarger argumentiert, dass die BRICS-Staaten, sollten sie beabsichtigen, eine weitere Fiat-Währung aus dem Boden zu stampfen, die Hegemonie des US-Dollars nicht in Frage stellen können. Er hebt die Vorteile hervor, die die USA genießen, darunter den größten und sichersten Markt für Staatsanleihen, das Fehlen von Kapitalverkehrskontrollen und den Ruf, die Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten.
Im Gegensatz dazu haben die BRICS-Staaten nur eine begrenzte Erfolgsbilanz bei der Einhaltung von Gesetzen und stabilen Währungen.
Darüber hinaus halten Nicht-US-Unternehmen einen beträchtlichen Betrag an US-Dollar-Schulden in Höhe von $12 Trillionen, die sie in Dollar zurückzahlen müssten. Folglich wäre die Abkehr vom Dollar ein mühsames und kostspieliges Unterfangen.









