BRICS-Staaten im Goldrausch: Aufbau von Reserven für eine neue Währung

Einem Bericht von RT News zufolge plant das BRICS-Bündnis die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Währung.
Russland hat den Block über die Bedeutung der Bindung der künftigen Währung an Gold informiert, um den weltweiten Reservestatus des US-Dollars in Frage zu stellen. Der nächste BRICS-Gipfel soll im August in Südafrika stattfinden, wo die Einzelheiten der neuen Währung erörtert werden sollen.
Die BRICS-Staaten haben im Rahmen ihrer Bemühungen, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern, Gold angehäuft. In den letzten 18 Monaten haben diese Länder ihre Goldkäufe erheblich gesteigert.
Der World Gold Council hat vor kurzem einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass China 102 Tonnen Gold erworben hat, während Russland in den letzten sechs Monaten 31.1 Tonnen erworben hat. Außerdem hat Indien seine Goldreserven im Jahr 2023 um 2.8 Tonnen aufgestockt, was die erste Erhöhung seit über einem Jahr darstellt. Indien hat kontinuierlich Gold angehäuft und könnte bis Ende des Jahres noch mehr erwerben.
Indem das BRICS-Bündnis stärker auf Gold setzt und die Abhängigkeit vom US-Dollar verringert, könnte es möglicherweise den globalen Status des Dollars gefährden. Wenn mehr Länder dem Bündnis beitreten, könnte die neue BRICS-Währung die bevorzugte Wahl für internationale Transaktionen werden.
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Gold gilt im Allgemeinen als eine sichere Anlage im Vergleich zum US-Dollar, der das Risiko der Verschuldung in sich birgt. Die Instabilität des US-Dollars, besonders in Anbetracht der sich verschärfenden Schuldenkrise, könnte zu finanziellen Problemen in Entwicklungsländern führen.
Infolgedessen suchen mehrere Länder in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa Alternativen zum US-Dollar für globale Zahlungen, um mögliche Risiken zu mindern.









