Cyberkrieg: Pro-russische Hacktivisten nehmen europäische Banken ins Visier

Eine Gruppe von Hackern, die sich als pro-russisch bezeichnet, hat die Verantwortung für eine Reihe von Cyberangriffen auf Banken und Finanzinstitute in ganz Europa übernommen.
Killnet, so der Name der Gruppe, hat es auf die Europäische Investitionsbank (EIB) und andere Finanzinstitute abgesehen. Die EIB hat bestätigt, einem Angriff ausgesetzt zu sein.
Die Hacker haben DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) eingesetzt, um den Betrieb der EIB und anderer Finanzinstitute zu stören.
Mehrere pro-russische Kollektive, darunter Killnet, Anonymous Sudan und REvil, haben ihre Bemühungen gegen das europäische Bankensystem gerichtet. Als Grund für ihre Aktionen geben sie die Sanktionen an, die gegen Russland nach dessen Einmarsch in der Ukraine verhängt wurden.
In einer kürzlich auf der Telegram-Seite von Killnet veröffentlichten Nachricht heißt es: „Grüße, Europa! Wie läuft es mit dem IBAN-Bankensystem? Ich habe das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht ist das Überweisungssystem von ungünstigen Bedingungen betroffen. Außerdem deuten die Wettervorhersagen darauf hin, dass nicht nur IBAN, sondern auch SEPA, WISE und SWIFT darunter leiden werden.“
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Matt Hull, Global Leiter der Abteilung Threat Intelligence bei der NCC Group, hat auf die Risiken hingewiesen, die politisch motivierte Hacker für Regierungen, kritische Infrastrukturen und Unternehmen darstellen. Daher sollten Organisationen proaktive Sicherheitsmaßnahmen einführen und eine Kultur der Widerstandsfähigkeit fördern.










