EU erwägt Krypto-Integration in $12.88-Trillionen-Fondsrahmen

Die Europäische Union erwägt eine bedeutende Veränderung im Finanzbereich, indem sie die Aufnahme von Krypto-Assets in ihren $12.88 Trillionen umfassenden OGAW-Rahmen für Investmentfonds in Erwägung zieht.
Dies könnte die Anlagetrends in Europa neu gestalten und möglicherweise mit den börsengehandelten Bitcoin-Fonds in den USA konkurrieren.
Die ESMA hat eine umfassende Überprüfung eingeleitet, um die zulässigen OGAW-Vermögenswerte auf Kryptowährungen auszuweiten, und bittet die Interessenvertreter der Branche um Einblicke in die Risiken und Vorteile. Die globalen Finanzmärkte nehmen Kryptowährungen allmählich an, wie die jüngsten Zulassungen von Bitcoin-ETFs in den USA und Hongkong zeigen.
Die proaktive Haltung der ESMA zielt darauf ab, Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes unter den seit 2007 unveränderten EAD-Vorschriften auszuräumen. Anders als in den USA, wo börsengehandelte Fonds individuelle Genehmigungen für bestimmte Vermögenswerte benötigen, könnten OGAW-Fonds potenziell verschiedene Kryptowährungen ohne getrennte Genehmigungen abdecken.
LESEN SIE WEITER: Robinhood meldet zweiten Quartalsgewinn in Folge inmitten des Krypto-Handelsanstiegs
Mit mehr als fünf Trillionen Euro, die europaweit in OGAW-Aktienvermögen investiert sind, werden erhebliche Veränderungen in der Dynamik des Kryptomarktes erwartet. Besonders im Bereich der Verwahrung drohen Herausforderungen, da Krypto-Vermögenswerte spezielle Verwahrungsregelungen erfordern. Die EU reagiert darauf mit der Entwicklung der MiCA-Verordnung, die strenge Regeln für die Trennung und Verwahrung von Vermögenswerten festlegt.
Das Feedback der Interessengruppen ist von entscheidender Bedeutung, da die ESMA versucht, die Aktualisierungen der Richtlinien mit dem Kernziel des Anlegerschutzes von OGAW in Einklang zu bringen. Die laufende Überprüfung, zu der bis zum 7. August 2024 Stellung genommen werden kann, wird die Zulässigkeit von Kryptowährungen im Rahmen von OGAW bestimmen. Darüber hinaus zielen die Bemühungen der ESMA, die Anlageklassen zu erweitern und die Definitionen zu standardisieren, darauf ab, Konsistenz in der gesamten Finanzlandschaft der EU zu schaffen.









