FBI-Aktion deckt Krypto-Betrug auf: VAE-Unternehmen bekennt sich schuldig zur Marktmanipulation

Das in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Krypto-Unternehmen CLS Global hat in einer bahnbrechenden FBI-Aktion den Vorwurf der Marktmanipulation und des Überweisungsbetrugs zugegeben.
Der Fall dreht sich um NexFundAI (NEXF), ein digitales Token, das vom FBI geschaffen wurde, um betrügerische Akteure in der Kryptoindustrie zu ködern.
NexFundAI wurde entwickelt, um typische Pump-and-Dump-Schemata zu imitieren und diejenigen anzulocken, die Handelsvolumina manipulieren wollten, um Anleger zu täuschen. Unter dem Vorwand, Market-Making-Dienstleistungen zu erbringen, betrieb CLS Global Wash-Trading, um die Aktivität von NEXF künstlich in die Höhe zu treiben und seine vermeintliche Popularität zu steigern. Die Beteiligung des Unternehmens wurde aufgedeckt, als das FBI, das sich als Betrüger ausgab, CLS zur Unterstützung des Plans hinzuzog.
LESEN SIE WEITER: SEC startet Krypto-Taskforce, während die Trump-Administration ihren Regulierungsansatz ändert
Im Rahmen einer Einigung hat CLS Global zugestimmt, eine Geldstrafe in Höhe von $428,059zu zahlen und die auf Binance- und KuCoin-Konten gehaltenen Gelder einzuziehen. Darüber hinaus wird dem Unternehmen die Teilnahme an in den USA zugänglichen Krypto-Handelsplattformen für drei Jahre untersagt, während derer es die Aufsichts- und Zertifizierungsanforderungen der SEC erfüllen muss.
Diese verdeckte Operation ist das erste Mal, dass das FBI einen gefälschten Krypto-Token erstellt hat, um betrügerische Aktivitäten aufzudecken. Sie ist Teil einer größeren Untersuchung, in die 18 Personen und ein weiteres Unternehmen, MyTrade MM, verwickelt sind, das beschuldigt wird, ähnliche Machenschaften unterstützt zu haben.
Der Fall unterstreicht die zunehmenden Bemühungen der US-Behörden, mit innovativen und proaktiven Strategien gegen Krypto-Betrug vorzugehen, um Anleger auf dem aufkeimenden Markt für digitale Vermögenswerte zu schützen.










