FBI meldet fast $4 Milliarden an Verlusten durch Krypto-Betrügereien für 2023
Das FBI hat einen dramatischen Anstieg der Verluste durch Kryptowährungsbetrug gemeldet, die im Jahr 2023 $3.96 Milliarden erreichen und somit einen Anstieg von 53% gegenüber dem Vorjahr bedeuten.
Das Internet Crime Complaint Center (IC3) der Behörde verzeichnete in diesem Zeitraum über 69,000 Beschwerden im Zusammenhang mit Krypto-Betrug. Insgesamt beliefen sich die Verluste aus Krypto-Verbrechen auf $5.6 Milliarden.
Investitionsbetrug wurde als die wichtigste Art von Krypto-Kriminalität identifiziert und zeichnete verantwortlich für fast 71% der Gesamtverluste. Das FBI stellte auch fest, dass Betrügereien mit Call-Centern, wie z. B. technischer Support und Betrügereien, die sich als Regierung ausgeben, zu etwa 10% der gemeldeten Schäden beitrugen.
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Aus dem FBI-Bericht geht hervor, dass viele Opfer von Anlagebetrug erhebliche Schulden gemacht haben, wobei die meisten Beschwerden von Personen im Alter von 30 bis 49 Jahren stammen. Die meisten Beschwerden kamen von Personen im Alter von 30 bis 49 Jahren. Die höchsten Verluste erlitten jedoch die über 60-Jährigen mit insgesamt $1.24 Milliarden. Darüber hinaus haben sich Krypto-Kioske oder Geldautomaten zu einer beliebten Methode für Betrüger entwickelt, um Gelder abzuheben, wobei über 5,500 Beschwerden und Verluste von mehr als $189 Millionen gemeldet wurden.
In dem Bericht werden auch neue Arten von Betrug hervorgehoben, darunter Liquiditätsabbaupläne und betrügerische “Play-to-Earn”-Gaming-Apps, die sich das wachsende Interesse an der Blockchain-Technologie und dezentralem Finanzwesen zunutze machen. Das FBI betonte die Notwendigkeit einer stärkeren Sensibilisierung der Öffentlichkeit und rief Einzelpersonen dazu auf, bei Online-Anlageberatung Vorsicht walten zu lassen, insbesondere bei unbekannten Quellen.