FlowBank von Schweizer Aufsichtsbehörde wegen Kapitalverstößen für insolvent erklärt

FlowBank, eine Schweizer Online-Bank, die Dienstleistungen für den Handel mit Kryptowährungen anbot, wurde von der Schweizer Finanzaufsichtsbehörde wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Bankstandards zum Konkurs gezwungen.
Die Entscheidung der FINMA, der Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde, wurde getroffen, weil die FlowBank nicht über genügend Kapital für den Betrieb verfügt, da sie die für die Restrukturierung erforderlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt und auch Bedenken hinsichtlich einer Insolvenz aufkommen lässt.
Die FlowBank wurde 2020 gegründet und begann als Kryptobörse, während sie als Bankpartner von Techteryx fungierte, der TrueUSD (TUSD) ausgab. Sie befand sich teilweise im Besitz von CoinShares, einem digitalen Vermögensverwalter, und bot Berichten zufolge Bankdienstleistungen für Binance, die größte Kryptowährungsbörse der Welt, an.
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Der Schutz von Kunden mit Einlagen von bis zu 100,000 CHF ($111,700) wird laut FINMA mit dem Ziel einer prompten Rückzahlung in den Vordergrund gestellt. FlowBank hat eine Bilanzsumme von rund CHF680 Mio. ($760 Mio.), verwaltet mehr als 22,000 Kundenkonten und hat rund 140 Mitarbeiter weltweit.
Seit Oktober 2021 stand die FlowBank wegen schwerwiegender aufsichtsrechtlicher Versäumnisse bei den Kapitalanforderungen unter Beobachtung der Aufsichtsbehörden. Weitere aufsichtsrechtliche Versäumnisse bei risikoreichen Geschäftsbeziehungen führten jedoch zeitweise zu einer verstärkten Überwachung, die schließlich zum Rückzug der Bank führte.









