Gewinnt USDT von Tether in sanktionierten Ländern an Attraktivität, da die Regulierungsbehörden dies kritisch prüfen?

Berichte deuten darauf hin, dass der USDT von Tether, der weltweit größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung, in Ländern, die mit Sanktionen konfrontiert sind, verstärkt angenommen werden könnte.
Nach Angaben von des Marktforschungsunternehmens Chainalysis gewinnt der Stablecoin von Tether an Zugkraft, insbesondere in wichtigen Städten in Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika, einschließlich Russland und Iran. Die Daten deuten auf einen bemerkenswerten Anstieg bei der Erstellung digitaler Geldbörsen mit USDT hin, insbesondere zwischen dem 1. Januar und dem 8. Oktober dieses Jahres. Dieser Anstieg scheint mit bestimmten Zeiträumen in Städten wie Moskau, Teheran, Kigali und Istanbul zu korrelieren, vor allem am späten Vormittag und frühen Nachmittag.
Trotz dieser Ergebnisse warnte ein Vertreter von Chainalysis, dass die Daten nicht schlüssig sind und stellte klar, dass der Anstieg der Wallet-Nutzung in diesen Zeitzonen nicht definitiv auf einen Anstieg der USDT-Nutzung in den sanktionierten Ländern hinweist. Der Sprecher betonte, dass Krypto-Wallets weltweit genutzt werden können, unabhängig vom Standort.
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Diese Informationen tauchen auf, während Tether von den US-Aufsichtsbehörden wegen möglicher Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsvorschriften unter die Lupe genommen wird. Es sind Berichte aufgetaucht, dass das Finanzministerium Sanktionen gegen Tether in Erwägung zieht, da USDT in erheblichem Umfang von sanktionierten Einrichtungen genutzt wird.
Als Reaktion auf diese Anschuldigungen wies der CEO von Tether, Paolo Ardoino, die Behauptungen zurück und behauptete, dass die Medien lediglich veraltete Erzählungen aufrechterhalten würden. Er betonte, dass Tether in direkter Kommunikation mit den Strafverfolgungsbehörden steht, um den Missbrauch von USDT durch Schurkenstaaten, Terroristen und kriminelle Organisationen zu verhindern. Ardoino bekräftigte, dass Tether über jegliche Ermittlungen informiert sei und bezeichnete die Behauptungen des Artikels als kategorisch falsch.










