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Sonstiges

Google: Suchanfragen nach „Rezession“ steigen in den USA um 350 %

Google: Suchanfragen nach „Rezession“ steigen in den USA um 350 %

Laut Google-Suchergebnissen hat sich die Stimmung der US-Anleger aufgrund der makroökonomischen Umstände verschlechtert.

Die besser als erwartet ausgefallenen VPI-Daten für August lösten einen Ausverkauf an den Märkten aus, da erwartet wird, dass die Fed die Wirtschaft in naher Zukunft durch eine Anhebung der Zinssätze weiter belasten wird.

Liquiditätskrise

Es scheint, dass der Rückgang des Marktes diesmal eher mit der Liquiditätskrise zusammenhängt, die durch den Abzug von Geldern aus den Märkten durch die Fed in Verbindung mit dem Anstieg der Zinssätze verursacht wurde.

Zwar besteht immer noch die Möglichkeit einer ähnlichen Immobilienkrise wie 2008, doch scheint der Bankensektor dieses Mal besser aufgestellt zu sein. Daher dürften die Folgen im Jahr 2008 nicht so gravierend sein.

Die Hauspreise in den USA sind zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt gefallen, und die Indizes S&P 500 und Nasdaq sind seit Jahresbeginn um rund 24 % bzw. 31 % gefallen, da die Anleger eine Rezession befürchten.

Darüber hinaus haben laut Google-Suchtrends die Suchanfragen nach „bevorstehender Rezession“ im vergangenen Jahr um 240% zugenommen, die von Cinch Home Services gesammelt wurden.

Verteilung nach Staaten

Auch die Suchanfragen nach „Rezession“ sind im vergangenen Jahr um 355 % gestiegen, da die Lebenshaltungskosten allgemein gestiegen sind.

Bei der Suche nach „drohender Rezession“ weist South Dakota die höchste Suchhäufigkeit auf – 1,1 Suchen pro 100.000 Amerikaner. Wenn es um Rezessionen im Wohnungsbau geht, sind Nevada, Kalifornien und Colorado die Spitzenreiter.
Während der Immobilienkrise von 2008 waren Staaten wie Florida und Texas am stärksten betroffen. Daher veranlasst die Abkühlung des Immobilienmarktes die Einwohner, sich über eine mögliche neue Immobilienkrise in den USA zu informieren.

Author
Alexander Zdravkov

Reporter at CoinsPress German

Alexander Zdravkov is a market analyst and crypto journalist with interests in economics, broader financial markets and digital assets. His journey into crypto began more than four years ago, driven by a fascination with the rapid evolution of blockchain technology and the transformative potential of decentralized finance. He began analyzing market cycles and identifying emerging trends before they reach the mainstream. He holds a degree in International Relations - a background that helped shape his broader perspective on global economics, geopolitics, and the interconnected nature of modern financial markets. Whether covering the latest developments in the crypto sector or exploring broader macroeconomic themes, Alexander focuses on giving readers context rather than simply repeating headlines. During his career, he has authored more than 10,000 articles covering cryptocurrencies, traditional finance, and global market developments. His work spans everything from Bitcoin and altcoins to macroeconomic trends influencing risk assets worldwide.

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