Gotbit-Gründer wegen mutmaßlicher Marktmanipulation und Betrug an die USA ausgeliefert

Aleksei Andriunin, Gründer der Kryptofirma Gotbit, wurde von Portugal an die USA ausgeliefert, um sich dort einer Anklage wegen Betrugs und Marktmanipulation zu stellen.
Er wurde im Oktober 2024 verhaftet und im Februar 2025 in US-Gewahrsam genommen. Der Fall ist Teil einer breiteren globalen Anstrengung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität im Kryptowährungsbereich.
Die Staatsanwälte beschuldigen Gotbit, „Wash-Trading“ zu betreiben, um das Handelsvolumen von Kryptowährungen künstlich aufzublähen und die Listung auf großen Plattformen zu sichern. Andriunin soll Millionen von Dollar aus diesem Schema auf sein Binance-Konto überwiesen haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 25 Jahre Gefängnis.
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Andriunins Auslieferung folgt auf die „Operation Token Mirrors“ des FBI, eine Razzia gegen Kryptomarktmanipulationen. Die Behörden konzentrieren sich auf Schemata, die Investoren in die Irre führen, indem sie die Handelsvolumina aufblähen, wobei sich die Aktivitäten von Gotbit auf Kryptowährungen wie Saitama und Robo Inu auswirken.
Die Untersuchung ist Teil eines größeren Vorstoßes zur Bekämpfung von Betrug in der Kryptowährungsbranche, mit internationaler Zusammenarbeit zwischen den USA, Portugal und Interpol. Andriunin hat noch kein Geständnis abgelegt, und die anderen Verantwortlichen von Gotbit bleiben auf freiem Fuß.










