Hälfte der Deutschen offen für den digitalen Euro, laut Umfrage

In einer kürzlich von der Deutschen Bundesbank durchgeführten Umfrage zeigte sich die Hälfte der 2,012 befragten Deutschen offen für die Verwendung des digitalen Euro, obwohl viele diesen nicht kennen.
Etwa ein Viertel der Befragten gab an, dass sie ihn auf keinen Fall verwenden würden, ähnlich viele äußerten sich unsicher.
Überraschenderweise gaben drei von fünf Teilnehmern zu, den digitalen Euro nicht zu kennen, während unter denjenigen, die davon wussten, viele falsche Vorstellungen herrschten: Manche verwechselten den digitalen Euro mit einer Kryptowährung oder glaubten, er würde physisches Bargeld ersetzen.

Nur eine kleine Minderheit bezeichnete sie korrekt als eine von der Zentralbank ausgegebene digitale Währung, die die bestehenden Zahlungsmittel ergänzen soll.
Der Schutz der Privatsphäre war das Hauptanliegen der Befragten, wobei viele auf verbesserte Datenschutzfunktionen Wert legten und sich eine europäische Infrastruktur wünschten.
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Bundesbankpräsident Joachim Nagel betonte, wie wichtig es sei, die Öffentlichkeit über den digitalen Euro aufzuklären. Die Europäische Zentralbank will den Schutz der Privatsphäre bei digitalen Transaktionen gewährleisten und plant eine Offline-Nutzung und eine begrenzte Offenlegung von Transaktionsdetails.
Aktuellen Prognosen zufolge könnte der digitale Euro bis 2028 für den Erstgebrauch zur Verfügung stehen, vorbehaltlich der regulatorischen und technischen Vorbereitungen.









