FacebookTwitterLinkedInTelegramCopy LinkEmail
Sonstiges

Konkurse von US-Banken drohen – Liquiditätskrise zeichnet ab

Konkurse von US-Banken drohen – Liquiditätskrise zeichnet ab

Der CEO einer $5.61 Milliarden schweren Private-Equity-Gesellschaft äußerte sich kürzlich besorgt über die anhaltende Krise im Bankensektor.

Dawn Fitzpatrick, CEO von Soros Fund Management, ist der Ansicht, dass es in dem krisengeschüttelten Sektor weiterhin Warnzeichen dafür gibt, dass weitere Bankenzusammenbrüche bevorstehen.

Fitzpatrick geht davon aus, dass es sich dabei vor allem um kleinere Banken handeln wird, die möglicherweise nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie die bereits eingetretenen größeren Zusammenbrüche. Sie betont, dass es in diesem Sektor grundlegende Probleme gibt, die noch nicht vollständig angegangen worden sind.

Die Direktorin sprach auch darüber, dass die Banken auf die bevorstehenden Regulierungsmaßnahmen vorbereitet sein müssen, die sie als „ziemlich streng“ bezeichnet. Sie sagte voraus, dass die Federal Reserve Vorschriften einführen wird, die die Banken verpflichten, ihre nicht realisierten Verluste auf Vermögenswerte, insbesondere auf Staatsanleihen, offenzulegen.

Der Schritt ist Teil einer umfassenden Überprüfung der Bankenregulierung durch die Federal Reserve, die wahrscheinlich zu verstärkten Stresstests und zur Abschaffung der Ausnahmeregelung für das kumulierte sonstige Gesamtergebnis (AOCI) führen wird. Die AOCI-Ausnahme ermöglichte es den Banken, die Bewertung ihrer Vermögenswerte zum Markt zu vermeiden.

Darüber hinaus erwartet Fitzpatrick eine verstärkte Prüfung des Liquiditätsmanagements und weist darauf hin, dass diesem Aspekt während der Finanzkrise 2008 nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Sie argumentiert, dass die Annahmen über die Einlagen ungenau waren, was zeigt, dass die Praktiken des Passivmanagements verbessert werden müssen.


LESEN SIE MEHR: Pakistan stellt ehrgeizige Pläne für digitale Währungen vor


Auf dem Höhepunkt der Bankenkrise berichtete CNN, dass die US-Banken mit $620 Milliarden an nicht realisierten Verlusten zu kämpfen hatten, die auf die Politik der Federal Reserve zurückzuführen waren, die das Geld knapp hielt.

Banken, die in großem Umfang in US-Anleihen und Staatsanleihen investiert hatten, als die Zinssätze nahe Null lagen, erlitten erhebliche Verluste in ihrem Portfolio, als die Federal Reserve die Zinssätze aggressiv erhöhte.

Die Zinserhöhungen entwerteten bestehende Anleihen, da die Regierung neue Schuldverschreibungen mit höheren Renditen ausgab.

Author
Alexander Zdravkov

Reporter at CoinsPress German

Alexander Zdravkov interessiert sich leidenschaftlich für Bedeutungsfragen. Er ist seit mehr als drei Jahren im Kryptobereich tätig und hat ein Auge dafür, aufkommende Trends in der Welt der digitalen Währungen aufzuspüren. Ob er nun tiefgreifende Analysen liefert oder tagesaktuell über alle Themen berichtet, sein tiefes Verständnis und seine Begeisterung für das, was er tut, macht ihn zu einer wertvollen Ergänzung für das CoinsPress-Team.

Lernen Sie mehr über Krypto- und Blockchain-Technologie.

Smart Contacts erklärt

Smart Contracts sind selbstausführende Verträge, bei denen die Bedingungen der Vereinbarung zwischen Käufer und…