Krypto-Diebstahl nimmt zu: Millionenverluste bei Hackangriffen im Februar

Im Februar 2024 sah sich die Krypto-Community mit einem erheblichen Anstieg der finanziellen Verluste aufgrund von Sicherheitsverletzungen konfrontiert, wie das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield berichtet.
Laut dem jüngsten Update von PeckShield auf der Plattform X wurden Krypto-Vermögenswerte im Wert von rund $360 Millionen von Hackern gestohlen, ein deutlicher Anstieg gegenüber den $182.54 Millionen, die im Januar gemeldet wurden.
#PeckShieldAlert Hackers stole ~$360.83m across over 21 attacks in February 2024, marking a MoM increase of 97.6% compared to January 2024. Additionally, ~1.8% of the stolen funds have been returned, totaling ~$6.7 million pic.twitter.com/MCykceNun5
— PeckShieldAlert (@PeckShieldAlert) March 1, 2024
Unter den betroffenen Unternehmen erlitt PlayDapp (PLA) den schwersten Schlag: In zwei separaten Sicherheitsvorfällen gingen $290 Millionen verloren. Trotz der Bemühungen, die Gelder zurückzufordern, einschließlich einer Belohnung in Höhe von $1 Million, entschieden sich die Hacker dafür, das Geld zu waschen, wie das Blockchain-Analyseunternehmen Elliptic berichtet.
Nach PlayDapp verzeichnete auch die automatisierte Krypto-Börse FixedFloat Verluste in Höhe von $25.85 Millionen.
Jeff „Jihoz“ Zirlin, der Gründer von Axie Infinity (AXS) und der Ethereum (ETH)-Sidechain Ronin (RON), gab eine Sicherheitsverletzung bekannt, die zu Verlusten in Höhe von $9.7 Millionen auf seinen persönlichen Konten führte. Zirlin stellte klar, dass die Sicherheitsverletzung nur sein persönliches Vermögen betraf und nicht den Betrieb oder die Validierungsprozesse von Ronin beeinträchtigte.
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Darüber hinaus meldeten Shido (SHIDO) und Seneca (SEN), prominente Layer-1-Blockchain- bzw. Stablecoin-Protokolle, Verluste von jeweils $7.3 Mio. und $6.9 Mio.
PeckShield beklagte die miserable Rückgewinnungsrate der gestohlenen Vermögenswerte und wies darauf hin, dass bisher nur ein Bruchteil, etwa $6.7 Millionen, zurückerlangt wurde. Der Bericht unterstreicht den Ernst der Lage, denn die Verluste sind im Vergleich zum Vormonat um 97.6% gestiegen.










