Laut Bernstein wird Bitcoin bis 2025 auf $200,000 ansteigen

Der Bitcoin-Kurs könnte bis Ende 2025 $200,000 erreichen, da er in eine neue Phase der institutionellen Akzeptanz eintritt, so ein Bericht von Bernstein Research, der am 22. Oktober veröffentlicht wurde.
Der Bericht hebt einen Konsolidierungstrend unter den Bitcoin-Minern hervor und verweist auf die wachsende Rolle institutioneller Anleger, wobei Vermögensverwalter inzwischen rund $60 Milliarden in Bitcoin-ETFs kontrollieren – gegenüber $12 Milliarden im Jahr 2022.
Bernstein sagt voraus, dass bis Ende 2024 große Finanzinstitute Satoshi Nakamoto als größte Bitcoin-Inhaber ablösen werden. Bitcoin-ETFs haben in diesem Jahr bereits für Aufsehen gesorgt: Sechs der zehn wichtigsten Neueinführungen im Jahr 2024 haben mit Bitcoin zu tun, wie Nate Geraci, Präsident von The ETF Store, feststellt.
Analysten von Firmen wie Bernstein, JP Morgan und dem Hedge-Fonds-Manager Paul Tudor Jones sind optimistisch in Bezug auf Bitcoin, insbesondere im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen. Investoren wenden sich sowohl Bitcoin als auch Gold zu, um sich gegen steigende geopolitische Spannungen und Inflationssorgen abzusichern, was als „Entwertungshandel“ bezeichnet wird. Der Bericht von JPMorgan vom 3. Oktober stellt fest, dass die Nachfrage nach diesen Vermögenswerten durch globale Unsicherheiten und Sorgen über Staatsdefizite angeheizt wird.
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Paul Tudor Jones äußerte sich in einem Interview vom 22. Oktober zuversichtlich zu Bitcoin und Rohstoffen und verwies auf Inflationsängste nach den Wahlen. Er betonte, dass er Anlagen wie Gold, Bitcoin und Technologieaktien gegenüber festverzinslichen Anlagen bevorzuge.
Es wird erwartet, dass sich die Bitcoin-Mining-Industrie nach der Halbierung Mitte 2024, bei der die Belohnungen von 6.25 auf 3.125 BTC pro Block gesenkt wurden, wieder erholen wird. Miner wie Riot, ClearSpark und Marathon sind bereit, die Branchenkonsolidierung anzuführen, während andere auf die wachsende Nachfrage nach KI-gestützter Datenverarbeitung setzen. Nick Hansen, CEO von Luxor, merkte an, dass Miner mit KI-bezogenen Aktivitäten deutlich mehr verdienen könnten als mit dem Bitcoin-Mining. Mehrere Firmen, darunter Core Scientific und Hive Digital Technologies, erkunden KI als sekundäre Einnahmequelle.









