Phishing-Angriff: Wal stellt $71 Millionen wieder her

Ein beträchtlicher Verlust trat ein, als ein Wal 1,155 Wrapped BTC (WBTC) im Wert von $71 Millionen durch einen Phishing-Angriff verlor und der Angreifer dem Opfer überraschenderweise eine Woche später das gesamte Geld zurückgab.
Vor dem Angriff, am 2. Mai, gab der Wal 29.6 Millionen DAI aus, um 502 WBTC zu $58,951 zu kaufen. Dann, am 4. Mai, erstellte das Opfer eine neue Adresse und tätigte eine kleine Testüberweisung von 0.05 ETH, eine gängige Praxis beim Umgang mit großen Summen.
Bei diesem Angriff kam die Methode des „Address Poisoning“ zum Einsatz, bei der der Transaktionsverlauf des Opfers verfälscht wird. Die Phishing-Adresse hatte ähnliche Anfangs- und Endbuchstaben wie die neue Adresse des Wals.
LESEN SIE WEITER: Großbritannien verzeichnet stärkeres Wachstum als erwartet in Q1 2024
Daher kopierte der Wal versehentlich die Phishing-Adresse und überwies 1,155 WBTC an den Angreifer.
Nach dem Diebstahl zeigten On-Chain-Daten, dass der Angreifer die gestohlenen WBTC umgehend in 22,960 ETH umwandelte, möglicherweise zu Geldwäschezwecken.
A whale lost 1,155 $WBTC($71M) due to a phishing attack on May 3.
A week later, the attacker returned all the funds.
How did it happen?
What should we pay attention to?
1/🧵
A thread tells you the whole story. pic.twitter.com/4FVwO631Qo— Lookonchain (@lookonchain) May 12, 2024
Trotz des Versuchs, den Angreifer zu kontaktieren und ein Kopfgeld von 10% für die Rückgabe von 90% der Gelder auszuloben, gab es zunächst keine Reaktion. Mit Hilfe der Cybersecurity-Firma Slow Mist, die die IPs des Angreifers, der vermutlich aus Hongkong stammt, aufspürte, gab der Angreifer jedoch schließlich alle Geldmittel zurück.










