Pi Network Token stürzt nach Mainnet-Start ab, Bybit CEO bezeichnet es als Betrug

Der lang erwartete Start des Mainnet von Pi Network führte zu einem erheblichen Wertverlust des nativen Tokens PI, der einen Rückgang von über 65% verzeichnete.
Dieses Ereignis, das am 20. Februar angekündigt wurde, ermöglichte es dem Projekt, seine Reichweite zu vergrößern, indem es den Nutzern Zugang zu zentralen Börsen und externen Unternehmen bot. Dies war eine wichtige Abkehr von seinem früheren, eher isolierten Modell.
Die Notierung von PI an mehreren Börsen wie Bitget, OKX und MEXC am selben Tag ermöglichte den Handel mit dem Token. Was jedoch folgte, war ein starker Rückgang des Preises, der schnell von einem anfänglichen Höchststand von $1.84 auf etwa $0.64 fiel. Während einige Plattformen die Notierung begrüßten, war die Haltung von Bybit deutlich anders.
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Der CEO der Börse, Ben Zhou, kritisierte Pi Network öffentlich und beschuldigte es, ein Betrugsunternehmen zu sein. Seine Kritik stützte sich auf eine Warnung der chinesischen Behörden aus dem Jahr 2023, die das Projekt als Betrug bezeichnete, der sich an ältere Menschen richtet. Zhou reagierte auch auf Gerüchte, wonach Bybit sich geweigert habe, den Token aufzulisten, und erklärte, dass eine solche Anfrage nicht gestellt worden sei.
Trotz der Behauptung, mehr als 60 Millionen Nutzer zu haben, zeigen die Blockchain-Daten von Pi Network nur 9.1 Millionen Nutzer, was Fragen über die tatsächliche Reichweite des Projekts aufwirft. Darüber hinaus behauptet Pi Network, dezentralisiert zu sein, aber es wird weiterhin von seinem Kernteam kontrolliert, ohne dass unabhängige Prüfer dem Netzwerk beitreten. Dies hat zu zunehmender Skepsis hinsichtlich seiner Legitimität und seiner Zukunftsaussichten geführt.










