Portugal schränkt die Erfassung biometrischer Daten durch Worldcoin vorübergehend ein

Die Nationale Datenschutzkommission (CNPD) in Portugal hat eine Erklärung herausgegeben, in der sie die vorübergehende Einschränkung der Erfassung biometrischer Daten durch die Orb-Geräte von Worldcoin im Land ankündigt.
Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Rechte der Bürger, besonders der Minderjährigen, zu schützen, und wird bis zum Abschluss einer am 8. März eingeleiteten Untersuchung in Kraft bleiben.
Worldcoin nutzt Orb-Geräte, um die Iris von Personen zu scannen und tauscht die Daten gegen eine digitale ID und seine eigene Kryptowährung aus.
Worldcoin wurde von Sam Altman, CEO und Mitbegründer von OpenAI, gegründet und hat nach eigenen Angaben über 4.5 Millionen Nutzer aus 120 Ländern, wobei allein in Portugal 300,000 Personen biometrische Daten zur Verfügung gestellt haben.
Die CNPD ergriff Maßnahmen, nachdem zahlreiche Berichte über die unerlaubte Erfassung von Daten Minderjähriger eingegangen waren, und berief sich dabei auf mögliche Verstöße gegen die GDPR-Normen.
Paula Meira Lourenço, Präsidentin des CNPD, bezeichnete die Maßnahme als „unverzichtbar und gerechtfertigt“, um die Grundrechte, insbesondere die von Minderjährigen, zu schützen.
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Die Beschwerde richtete sich gegen die Worldcoin Foundation, die für die Datenerhebungsinitiative verantwortlich ist.
Diese Herausforderungen ergänzen eine Reihe von Beschwerden der Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt. Trotz des Drucks aus den USA hält Kenia sein Verbot für das Projekt aufrecht.
In Spanien ordneten die Justizbehörden an, den Betrieb von Worldcoin einzustellen, da Bedenken hinsichtlich des Entzugs der Nutzerzustimmung und der Datenerfassung von Minderjährigen bestehen.
Worldcoin behauptet jedoch, sich an die Gesetze zu halten, und kündigte an, seine Software zu öffnen und am 22. März eine Funktion zum Schutz der Privatsphäre („personal custody“) einzuführen.









