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Bitcoin

Schweizer Nationalbankpräsident lehnt Bitcoin als Währungsreserven ab und begründet dies mit Volatilität und Sicherheitsrisiken

Schweizer Nationalbankpräsident lehnt Bitcoin als Währungsreserven ab und begründet dies mit Volatilität und Sicherheitsrisiken

Martin Schlegel, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), hat die Idee, einen Teil der Reserven der Bank in Bitcoin anzulegen, entschieden zurückgewiesen. Er argumentiert, dass Kryptowährungen nicht die Stabilität und Zuverlässigkeit aufweisen, die für Reserveaktiva erforderlich sind.

In einem Interview mit der Zeitungsgruppe Tamedia äusserte sich Schlegel kürzlich besorgt über die extreme Volatilität von Kryptowährungen und betonte, dass solche Vermögenswerte für die langfristige Reservenverwaltung ungeeignet seien. Er betonte, dass die Reserven der SNB hoch liquide bleiben müssen, um die geldpolitischen Bedürfnisse der Bank im Bedarfsfall zu erfüllen.

Schlegel wies auch auf die Sicherheitsrisiken hin, die mit digitalen Währungen verbunden sind. Da Kryptowährungen im Wesentlichen softwarebasiert sind, sind sie anfällig für Bugs und andere technische Probleme.

Während die SNB ihre vorsichtige Haltung beibehält, drängt eine Basisbewegung mit dem Namen „Für eine finanzstarke, souveräne und verantwortungsvolle Schweiz (Bitcoin-Initiative)“ darauf, dass Bitcoin Teil der Zentralbankreserven des Landes wird.


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Die im Dezember gestartete Initiative zielt darauf ab, in den nächsten 18 Monaten 100,000 Unterschriften zu sammeln, um den Vorschlag einem nationalen Referendum zu unterziehen. Sie setzt sich für eine Verfassungsänderung ein, die die SNB verpflichtet, einen Teil ihrer Reserven in Bitcoin und Gold zu halten, wobei die genaue Menge an Bitcoin, die einbezogen werden soll, noch festgelegt werden muss.

Trotz dieser wachsenden Bewegung spielte Schlegel die Bedeutung von Kryptowährungen in der globalen Finanzlandschaft herunter und nannte sie ein „Nischenphänomen“. Außerdem bekräftigte er sein Vertrauen in die Stabilität des Schweizer Frankens und wies die Idee zurück, dass digitale Vermögenswerte eine ernsthafte Konkurrenz für traditionelle Währungen darstellen könnten.

Author
Alexander Zdravkov

Reporter at CoinsPress German

Alexander Zdravkov is a market analyst and crypto journalist with interests in economics, broader financial markets and digital assets. His journey into crypto began more than four years ago, driven by a fascination with the rapid evolution of blockchain technology and the transformative potential of decentralized finance. He began analyzing market cycles and identifying emerging trends before they reach the mainstream. He holds a degree in International Relations - a background that helped shape his broader perspective on global economics, geopolitics, and the interconnected nature of modern financial markets. Whether covering the latest developments in the crypto sector or exploring broader macroeconomic themes, Alexander focuses on giving readers context rather than simply repeating headlines. During his career, he has authored more than 10,000 articles covering cryptocurrencies, traditional finance, and global market developments. His work spans everything from Bitcoin and altcoins to macroeconomic trends influencing risk assets worldwide.

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