Tether-CEO bestreitet Blockchain-Pläne angesichts wachsender regulatorischer Bedenken

Der CEO von Tether, Paolo Ardoino, hat Gerüchte über die Schaffung einer eigenen Blockchain zurückgewiesen und behauptet, dass Tether sich darauf konzentrieren wird, seinen Stablecoin USDT in verschiedene Netzwerke zu integrieren, um dezentralisierte Anwendungen zu unterstützen.
Diese Strategie steht im Einklang mit der Verpflichtung von Tether zur Neutralität, die sich in seinem Motto „Unstoppable TogETHER“ widerspiegelt.
Als größter Stablecoin mit einer Marktkapitalisierung von über 118 Milliarden US-Dollar kontrolliert USDT etwa 75% des Stablecoin-Marktes und erleichtert den schnellen Handel zwischen Fiat- und Digitalwährungen. Die kürzliche Einführung von USDT durch Tether auf The Open Network (TON), die schnell ein Angebot von über $1 Milliarde erreichte, hat die Spekulationen über eine mögliche Blockchain verstärkt.
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Tether sieht sich jedoch aufgrund von Ermittlungen wegen möglicher Geldwäsche und Sanktionsverstöße einer zunehmenden behördlichen Kontrolle ausgesetzt, was Bedenken hinsichtlich der Transparenz seiner Reserven weckt. Kritiker haben Tether als „Betrug“ bezeichnet und eine unzureichende Unterstützung für USDT behauptet, wobei eine transparentere Governance-Struktur gefordert wurde.
Darüber hinaus wurde Tether vorgeworfen, USDT zur Manipulation von Kryptowährungspreisen zu nutzen. Das Unternehmen weist diese Behauptungen als „rücksichtslos und falsch“ zurück und behauptet, dass die Ausgabe von USDT die Marktnachfrage und den Nutzen widerspiegelt und nicht die Manipulation. Tether behauptet, dass jeder USDT-Token durch Reserven gedeckt ist und sein Wachstum echte Marktaktivitäten widerspiegelt und keine koordinierten Bemühungen, die Preise aufzublähen.









