Thorchain steht vor einer Krise inmitten der Abwanderung von Entwicklern und Bedenken hinsichtlich illegaler Geldwäsche

Thorchain hat mit Abgängen von Entwicklern und wachsenden Bedenken hinsichtlich seiner Rolle bei der Wäsche von gestohlenen Kryptowährungen zu kämpfen, insbesondere Ethereum aus dem Bybit-Hack, der mit nordkoreanischen Hackern in Verbindung gebracht wird.
Der nicht offizielle Hauptentwickler Pluto ist zurückgetreten, und TCB, ein weiterer wichtiger Entwickler, droht, ihm zu folgen, wenn das Netzwerk nicht gegen diese illegalen Aktivitäten vorgeht.
TCB und andere haben Thorchain für seine zentralisierte Kontrolle kritisiert, die im Widerspruch zum Anspruch der Dezentralisierung steht. Diese Zentralisierung und die Anfälligkeit für behördliche Kontrollen gefährden die langfristige Überlebensfähigkeit des Netzwerks.
Die Struktur des Netzwerks, die sich auf eine kleine Gruppe von Validierern stützt, hat es schlechten Akteuren erleichtert, das System auszunutzen. Als Reaktion darauf stimmten die wichtigsten Validatoren dafür, den ETH-Handel einzustellen, um weitere Geldwäsche zu verhindern.
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Trotz Vorschlägen für einen dezentraleren Ansatz hält der Widerstand gegen Veränderungen an und lässt das Netzwerk ungeschützt. Anbieter von Geldbörsen, die für legitime Transaktionen wichtig sind, könnten ihre Verbindungen abbrechen, wenn die illegalen Transaktionen anhalten, was zu einer Liquiditätskrise für Thorchain führen könnte.
Angesichts des zunehmenden regulatorischen Drucks und des möglichen Verlusts wichtiger Partner steht Thorchain vor einer unsicheren Zukunft. Wenn das Netzwerk seine Schwachstellen nicht behebt, riskiert es sowohl den operativen Zusammenbruch als auch einen schweren Imageschaden, insbesondere aufgrund seiner Verbindungen zu Nordkoreas Kryptodiebstahl.









