Tornado-Cash-Mitbegründer beantragt Prozessverschiebung bis 2025

Roman Storm, Mitbegründer von Tornado Cash, bittet um einen Aufschub seines ursprünglich für den 23. September 2024 angesetzten Prozesses.
Sein Anwaltsteam argumentiert, dass die Komplexität und die große Menge an Beweisen in diesem Fall mehr Zeit für eine angemessene Vorbereitung erfordern. Dies ist Storms erster Antrag auf Vertagung, und sein Verteidigungsteam versucht nun, den Prozess Anfang 2025 zu beginnen.
Die Anwälte von Roman Storm haben die US-Bezirksrichterin Katherine Polk Failla gebeten, den Prozess aufgrund der Komplexität des Falles und der umfangreichen Beweismittel zu verschieben. Das Verteidigungsteam weist darauf hin, dass Millionen von Dokumenten gründlich analysiert werden müssen, von denen einige auf Russisch vorliegen und übersetzt werden müssen. Sie betonen, dass sie zusätzliche Zeit benötigen, um Experten zu konsultieren und ihre Verteidigung effektiv vorzubereiten.
Der Fall beinhaltet komplexe juristische Argumente, einschließlich Anträgen auf Abweisung, Unterdrückung und Erzwingung, die dazu beitragen, dass mehr Vorbereitungszeit benötigt wird. Die mündliche Verhandlung zu diesen Anträgen ist für den 12. Juli 2024 angesetzt, und die Verteidigung rechnet mit weiteren Offenlegungen, die ihr Arbeitspensum zusätzlich erhöhen.
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Trotz des Antrags der Verteidigung lehnt die Regierung die Verzögerung ab und argumentiert, dass der Prozess wie geplant fortgesetzt werden sollte, um die Dynamik des Verfahrens zu erhalten. Das Anwaltsteam von Storm behauptet jedoch, dass ohne die Verschiebung sein Recht auf ein faires Verfahren aufgrund der unzureichenden Vorbereitungszeit gefährdet sein könnte. Sie argumentieren, dass ein überstürztes Verfahren zu einer unvollständigen Verteidigung führen könnte, was sich möglicherweise auf den Ausgang des Prozesses auswirken könnte.
Richter Failla wird sich in einer bevorstehenden Anhörung mit diesem Antrag befassen und entscheiden, ob die Verhandlung wie geplant im September stattfinden wird oder auf Anfang 2025 verschoben wird, um Storms Anwaltsteam die zusätzliche Vorbereitungszeit zu ermöglichen, die ihrer Meinung nach für einen korrekten Prozess unerlässlich ist.










