Trump drängt auf einen Staatsfonds und weckt Bitcoin-Spekulationen

Präsident Donald Trump hat eine Durchführungsverordnung erlassen, die Pläne für einen US-Staatsfonds in Gang setzt, was Diskussionen über eine mögliche Beteiligung an Bitcoin ausgelöst hat.
Die am 3. Februar unterzeichnete Richtlinie beauftragt den Finanzminister Scott Bessent und den Handelsminister Howard Lutnick mit der Entwicklung einer Strategie zur „Monetarisierung“ von Staatsvermögen im nächsten Jahr. Obwohl Kryptowährungen nicht direkt erwähnt wurden, brachten die Beamten die Idee des Erwerbs von TikTok ins Spiel, dem chinesischen Social-Media-Giganten, der derzeit unter dem Druck der USA steht, seine Anteile zu veräußern.
Die Spekulationen über die Rolle von Bitcoin in dem Fonds gewannen an Fahrt, nachdem Senatorin Cynthia Lummis diese Möglichkeit angedeutet hatte. Der Krypto-Befürworter Wayne Vaughan wies auch darauf hin, dass sowohl Bessent als auch Lutnick Interesse an Bitcoin gezeigt haben, was darauf schließen lässt, dass es Teil ihrer Finanzstrategie sein könnte.
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Trumps Verlass auf Durchführungsverordnungen hat bereits zu juristischen Auseinandersetzungen geführt, wobei ein kürzlich erfolgter Versuch, das Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft in Frage zu stellen, vor Gericht blockiert wurde. Die Krypto-Position seiner Regierung war klar, mit früheren Versprechen, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) zu blockieren, Bitcoin-Reserven anzuhäufen und Ross Ulbricht von Silk Road zu begnadigen.
Die Marktreaktionen waren heftig – Bitcoin fiel kurzzeitig unter $100,000 aufgrund von Bedenken über Trumps vorgeschlagene Zölle, erholte sich aber nach der Nachricht über die Vermögensfondsinitiative wieder auf über $101,000. Während die genaue Struktur des Fonds unklar bleibt, hat seine mögliche Verbindung zu Kryptowährungen die Spekulationen angeheizt.









