Trump und Musk in hitziger Senatsanhörung auf Krypto-Manipulation beschuldigt

In der heutigen Senatsanhörung betonte Senatorin Nydia Velázquez (D-NY) die dringende Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Stablecoin-Gesetzgebung.
Sie lobte die Abgeordnete Maxine Waters für die Einführung strenger Vorschriften, die eine strenge Aufsicht der Kryptowährungsbranche gewährleisten und gleichzeitig finanzielle Inklusion und Innovation fördern sollen.
Velázquez äußerte jedoch tiefe Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte prominenter Politiker und Wirtschaftsvertreter, die mit dem Kryptowährungs- und Stablecoin-Sektor verbunden sind. Sie hob Präsident Donald Trump und Elon Musk hervor und behauptete, deren Handlungen erhebliche ethische Fragen aufwerfen.
Laut Velázquez bewarb Trump nur wenige Tage vor seiner zweiten Amtszeit aggressiv seinen eigenen Memecoin (TRUMP) über soziale Medien. Ebenso führte Melania Trump ihre Kryptowährung kurz vor ihrer Amtseinführung ein. Als beide Token abstürzten, erlitten Privatanleger Verluste von insgesamt über $2 Milliarden, während Trump-Insider Berichten zufolge insgesamt rund $350 Millionen profitierten.
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Sie kritisierte außerdem Elon Musk und verwies auf dessen Ministerium für Regierungseffizienz, das auf Dogecoin basierte – einem Memecoin, der häufig über Musks Social-Media-Kanäle beworben wurde und zu mehreren Klagen wegen Marktmanipulation führte.
Die Senatorin äußerte zusätzliche Bedenken hinsichtlich Handelsminister Howard Lutnick, dessen Verbindungen zu Tether, dem umstrittenen Stablecoin-Emittenten, potenzielle Konflikte zwischen seinen persönlichen finanziellen Interessen und seinen Regierungsaufgaben schaffen.
Velázquez verstärkte ihre Bedenken zusätzlich durch die Hinweise auf Musks Pläne, seine Plattform X in eine digitale Geldbörse umzuwandeln und einen eigenen Stablecoin auszugeben. Ebenso kündigte die Trump-eigene World Liberty Financial kürzlich die Einführung ihres Stablecoins USD1 an.
Velázquez betonte abschließend, dass die vorgeschlagene Stablecoin-Gesetzgebung Regierungsbeamten, unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit, ausdrücklich verbieten müsse, durch persönliche Beteiligung an der Stablecoin-Ausgabe zu profitieren.









