US-Banken mit $541 Milliarden Verlusten, bleiben jedoch stark

Nach Angaben der Federal Reserve wird für das amerikanische Bankensystem ein Mittelabfluss von mehr als $500 Mrd. erwartet, was als " severely adverse " Szenario bezeichnet wird.
Kürzlich führte die Fed ihren jährlichen Bankenstresstest durch, aus dem hervorging, dass die großen US-Banken in der Lage wären, eine schwere Rezession zu überstehen.
Die Ergebnisse des Stresstests deuten jedoch darauf hin, dass eine Gruppe von 23 prominenten Bankenriesen, darunter JPMorgan Chase, Bank of America und Wells Fargo, gemeinsam Verluste in Höhe von $541 Mrd. erleiden würden. Diese Verluste werden auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, wie z. B. Kapitalempfindlichkeiten, Schwankungen bei Einnahmen und Ausgaben sowie die allgemeinen Wirtschafts- und Finanzmarktbedingungen unter Stress.
Diese Verluste teilen sich wie folgt auf:
Die Kreditverluste belaufen sich auf etwa $424 Mrd. was 78% der Gesamtverluste darstellt.
Weitere Verluste in Höhe von rund $18 Mrd. sind auf Posten wie Kredite zurückzuführen, die nach der Fair-Value-Option verbucht wurden, was 3% der Gesamtverluste ausmacht.
Handels- und Kontrahentenverluste bei den 11 Banken mit bedeutenden Handels-, Abwicklungs- oder Verwahrungsgeschäften belaufen sich auf rund $94 Mrd. , was 17% der Gesamtverluste ausmacht.
Die Wertpapierverluste belaufen sich auf etwa $5 Mrd. , was 1% der Gesamtverluste ausmacht.
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Trotz des potenziellen Ausmaßes dieser Verluste ist die Federal Reserve in ihrer Analyse des Stresstests weiterhin optimistisch.
„Trotz prognostizierter Gesamtverluste in Höhe von $541 Mrd. blieben alle 23 überprüften Banken während der hypothetischen Rezession über ihren Mindestkapitalanforderungen…
Der Stresstest für dieses Jahr beinhaltet ein schweres globales Rezessionsszenario, das einen 40-prozentigen Rückgang der Preise für Gewerbeimmobilien, einen deutlichen Anstieg der Büroleerstände und einen 38-prozentigen Rückgang der Immobilienpreise umfasst. Die Arbeitslosenquote würde um 6.4% auf einen Spitzenwert von 10% ansteigen, was zu einem entsprechenden Rückgang der Wirtschaftsleistung führen würde.“









