US-Dollar-Reserven steigen in Q1 weltweit an

Der Internationale Währungsfonds meldete für das erste Quartal des Jahres einen Anstieg des Anteils des US-Dollars an den Währungsreserven.
Dieser Anstieg erfolgte, während die US-Notenbank die Zinssätze aggressiv anhob, um die hohe Inflation zu bekämpfen.
Im ersten Quartal des Jahres stieg der Anteil des Dollar an den Währungsreserven auf 59%, gegenüber 58.6% in den letzten drei Monaten des Jahres 2022. Der Anteil des Euro hingegen sank im ersten Quartal auf 19.8 %, gegenüber 20.4% in den vorangegangenen drei Monaten.
Währungsreserven sind Vermögenswerte, die von Zentralbanken in verschiedenen Währungen gehalten werden, um ihre Verbindlichkeiten zu stützen. Diese Reserven werden häufig zur Stabilisierung der jeweiligen Währungen eingesetzt.
Im ersten Quartal verzeichnete der Dollar-Index einen Rückgang von etwa 0.9%, nachdem er im letzten Quartal des Vorjahres um 7.7% gesunken war. Im zweiten Quartal erholte sich der Dollar-Index jedoch wieder leicht und stieg um 0.4%.
Der Euro hingegen verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg von etwa 1.2%, nachdem er im vierten Quartal 2022 um 9.3% zugelegt hat.
Die US-Notenbank, die die Kreditkosten in den USA seit den 1980er Jahren so stark wie nie zuvor erhöht hat, hob die Zinssätze im März 2022 von 5.0% auf 5.25% an. Bis Freitag haben die US-Zinsfutures eine Wahrscheinlichkeit von 84% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der Juli-Sitzung eingepreist.
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Die Marktteilnehmer glauben, dass der US-Dollar zwar dominant bleiben, sein Einfluss aber allmählich abnehmen wird. Laut einer vom Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) durchgeführten Umfrage rechnen 75 Zentralbank-Reservemanager mit einem leichten Rückgang des Anteils des Dollars an den Gesamtreserven von heute knapp unter 60% auf 53% in den nächsten zehn Jahren.
Das OMFIF geht davon aus, dass diese Verschiebung mit dem langfristigen Trend zum Abbau des Dollars übereinstimmt, der sich über mehrere Jahrzehnte hinweg langsam vollzogen hat.









