US-Gesetzgeber fordern von Biden-Regierung Krypto-Aufsicht inmitten von Bedenken über Sanktionsumgehung

US-Gesetzgeber drängen die Biden-Administration, der Krypto-Aufsicht Vorrang einzuräumen, weil sie befürchten, dass diese zur Umgehung von Sanktionen verschiedener Länder eingesetzt wird.
Zwei Gesetzgeber fordern die Regierung auf, zu prüfen, welche zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sein könnten, um zu verhindern, dass sanktionierte Einrichtungen in Russland und anderen Ländern digitale Vermögenswerte wie Tether nutzen, um Sanktionen in Nordkorea, Iran und Russland zu umgehen.
Im Vorfeld der Wahlen im Jahr 2024 ist die Krypto-Aufsicht zu einem wichtigen Thema für die US-Gesetzgeber geworden. Die Senatoren Elizabeth Warren (Demokratin) und Roger Marshall (Republikaner) haben einen Brief an Finanzministerin Janet Yellen und Verteidigungsminister Lloyd Austin geschickt, in dem sie ihre wachsende Besorgnis über die mögliche Ausnutzung von Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen zum Ausdruck bringen.
Senatorin Warren schrieb am 16. April an Finanzministerin Yellen und betonte die Notwendigkeit sofortigen Handelns als Reaktion auf die wahrgenommene nationale Sicherheitsbedrohung durch Kryptowährungen. Sie äußerte Bedenken über die potenzielle Nutzung digitaler Vermögenswerte, insbesondere Stablecoins, durch terroristische Gruppen und Schurkenstaaten.
Diese Forderung nach Aufsicht über Krypto ist nicht neu für Senatorin Elizabeth Warren, die sich zuvor skeptisch über die Kryptoindustrie geäußert hat. Diese Haltung hat die Aufmerksamkeit von Krypto-Wählern auf sich gezogen, insbesondere unter den Mitgliedern der XRP-Community, die Interesse an John Deatons politischer Kampagne gezeigt haben.
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Deaton, der für seine Unterstützung für Kryptowährungen bekannt ist, hat Unterstützung von Mitgliedern der Web3- und XRP-Gemeinschaften erhalten, was ein wachsendes Verständnis von Elizabeth Warrens Ansichten über das Kryptogeschäft widerspiegelt.
Nach einem kürzlichen Reuters-Bericht haben die Senatoren Warren und Marshall besondere Bedenken über Tether geäußert, einen an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin. Jüngste Enthüllungen, u. a. vom Wall Street Journal, haben die Verwendung von Tether durch russische Vermittler zur Umgehung westlicher Sanktionen bei der Beschaffung von militärischer Ausrüstung aufgezeigt. Darüber hinaus berichtete Reuters über Venezuelas staatliches Ölunternehmen PDVSA, das Tether in Erwartung der US-Ölsanktionen einsetzen will.
Da Tether mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, könnte es in Zukunft verstärkt unter die Lupe genommen werden.










