US-Schulden erhöhen sich rasant: Bedrohungen und Konsequenzen

Die Gesamtverschuldung der USA steigt rasant an, und das Defizit hat das Niveau des Zweiten Weltkriegs übertroffen.
Nach dem Überschreiten der $32-Trillionen-Marke am 15. Juni sind die ausstehenden amerikanischen Schulden bereits um weitere $246 Milliarden gestiegen, wie aus den jüngsten Daten des Finanzministeriums hervorgeht.
Die derzeitige Gesamtsumme von $32.246 Trillionen umfasst sowohl öffentliche Schuldtitel als auch Titel, die von Treuhandfonds des Bundes und anderen Regierungskonten gehalten werden.
Der bemerkenswerte Anstieg der Verschuldung fällt mit der Veröffentlichung eines neuen Berichts des überparteilichen US Congressional Budget Office zusammen, der die langfristigen Haushaltsaussichten für Amerika beleuchtet.
Nach Angaben der Behörde dürften die Defizite in den USA in den kommenden Jahren weiter ansteigen.
Nach Angaben der Behörde wird die Staatsverschuldung bis Ende 2023 voraussichtlich 98% des BIP erreichen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen und im Jahr 2029 mit einer Schuldenquote von 107% des BIP historische Rekorde übertreffen. Dieser Aufwärtstrend wird sich voraussichtlich fortsetzen und bis 2053 auf 181% des BIP ansteigen.
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Diese erhöhten und steigenden Schuldenstände werden voraussichtlich das Wirtschaftswachstum behindern und zu erhöhten Zinszahlungen an ausländische Besitzer von US-Schulden beitragen. Sie stellen ein erhebliches Risiko für die steuerlichen und wirtschaftlichen Aussichten des Landes dar. Darüber hinaus können sie die politischen Entscheidungen der Gesetzgeber einschränken, so dass sorgfältige Überlegungen erforderlich sind und ihre Wahlmöglichkeiten möglicherweise eingeschränkt werden.
Darüber hinaus prognostiziert das Congressional Budget Office, dass das US-Defizit, das bis Ende dieses Jahres auf 5.8% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geschätzt wird, bis 2053 10% des BIP erreichen wird.
Diese Höhe des Defizits wurde bisher nur während des Zweiten Weltkriegs und des plötzlichen Anstiegs der Staatsausgaben im Jahr 2020 übertroffen.









